Häufig fehlt ein Blick für alles, was so um sich rum geschieht.

Für die anderen Rollen und dafür, was die anderen wohl für eine Meinung von der eigenen Rolle haben.

 

deswegen bestücke ich gerne Museen, das geht so:

jeder zieht einen Zettel, auf dem die Rolle eines anderen steht, und bekommt einen Stuhl. Der Stuhl ist eine Statue der aufgeschriebenen Rolle. Nun wird ein Punkt ausgemacht, der den besten Platz des Museums kennzeichnet. Ein jeder ist jetzt dafür verantwortlich, dafür zu sorgen, dass seine Statue auf diesem Platz steht- mit Argumenten für diese Statue, aber auch mit Argumenten gegen die anderen.

 

Phase zwei:

jeder geht in seine eigene Rolle und ist quasi eine sprechende Statue.

Nun muss man für sich selber argumentieren, warum man den besonderen Platz verdient, darf aber auch argumentieren, warum die anderen eben nicht dahingehören.

 

natürlich wird dabei auch körperlich zur Sache gegangen, ich sage den Darstellern, dass es wichtig ist, dass die Statuen heile bleiben- meist hilft das! Noch niemand kam auf die Idee, mit der kaputten Nofretete-Statue zu argumentieren 😉

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