Sabrina Schultheis (28) führt bei „High Fidelity“ Regie. Die Gummersbacherin ist Referendarin der Helen-Keller-Schule Wiehl und widmet die Freizeit der Theater- und Musicalarbeit. Birgit Kowalski sprach mit ihr.
Statt den Abend gemütlich daheim zu verbringen, führen Sie hier Regie. Warum?
Ich liebe, was ich tue. Ob als Referendarin oder als Leiterin von Schauspielkursen – ich liebe es, Leuten zu zeigen, wie sie sich ausdrücken und neu erfahren.
Sie sind eine Art Eigengewächs des Musical Projekts. Wie sind Sie zur Regie gekommen?
Ich habe tatsächlich im Bruno-Goller-Haus angefangen, als ich 16 oder 17 war, und bin durchs MPO nach und nach auf die andere Seite der Bühne gelangt. Zunächst als Regieassistentin. Jetzt hat Martin Kuchejda die Regie ganz an mich abgegeben.
Das bedeutet viel Verantwortung. Wie gehen Sie damit um?
Man wird so’n bisschen Muttertier. Ich will, dass die Leute sich wohlfühlen. Es sind, abgesehen von den Musikern der Band, Laien. Sie opfern Zeit, Geld und Herzblut fürs MPO. Dass ich Sie dafür betüddele, ist das Mindeste. Wir arbeiten teamorientiert. Mir ist es wichtig, mit jedem Akteur seine Rolle zu erarbeiten. Der Zugang geht über das Emotionale. Jede Träne auf der Bühne ist echt. Deswegen wirkt unser Musical so lebensnah.
Sind Sie zufrieden mit der Leistung Ihrer Akteure?
Absolut! Nicht nur die Akteure auf der Bühne haben alles gegeben, auch die Musiker und Helfer – alle 45 Leute waren klasse!
– Quelle: http://mobil.rundschau-online.de/26183586 ©2017

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