Broadway in Gummersbach „Musical Projekt Oberberg“ feiert sein 25-jähriges Bestehen

Gummersbach –

Ein Plausch mit den Machern des „Musical Projekts Oberberg „(MPO) macht immer Freude, denn schon im ersten Moment ist klar: Hier sind Leute am Werk, die hinter ihren Projekten stehen, Spaß an ihrer Arbeit haben und gerne darüber reden. „Wir sind nach wie vor qualitätsbesessen und extrem neugierig“, fasst Joachim Kottmann zusammen, was ihn und seine Mitstreiter bereits seit 25 Jahren antreibt.

Profis und Amateure gemeinsam auf der Bühne

1992 war er eines der Gründungsmitglieder. Aus dem Ensemble der ersten Aufführung „This Masquerade“ entstand im Laufe der Zeit das heutige „Musical Projekt Oberberg“, das sich der Umsetzung von Musicals mit Profis und Amateuren widmet. Die Liste der Projekte ist lang: Unter anderem gab es „Fame“ im Jahr 2000, zur 900-Jahr-Feier der Stadt Gummersbach die Eigenproduktion „Die Hexe und das Mädchen“ und 2013 am brandneuen Spielort in der Halle 32 „Night and Day – Die Cole Porter-Story“.

Jetzt, im Jubiläumsjahr, stellen die 30 Darsteller und die Musiker gleich zwei Produktionen auf die Beine. Im März hat „High Fidelity“ in der Halle 32 Premiere (siehe Kasten), im Oktober zeigen sie in Kooperation mit dem Kirchenkreis An der Agger im Gummersbacher Stadttheater das Pop-Oratorium „Luther“. Und dann soll es Ende des Jahres noch eine Weihnachtsüberraschung für die Fans des MPO geben. Hier allerdings wird – laut Joachim Kottmann – das Geheimnis tatsächlich erst später im Jahr gelüftet.

Das Besondere am MPO sehen die Mitglieder vor allem in der Vielfalt. Nicht nur, dass Menschen aller Altersstufen sich zusammenfinden, um kreativ zu werden. Sie kommen auch aus ganz Oberberg, zudem aus Köln, Kierspe und Meinerzhagen, um sich im Schauspiel zu üben, im Gesang und im Tanz zu verbessern und um immer wieder auch Teil der eigenen Aufführungen zu sein.

„Diese Art von Produktionen ist in Oberberg einzigartig“, zeigt sich Joachim Kottmann stolz. Es ist ein bewährtes Team, das solche Vorhaben umsetzt. Hannah Ludemann choreographiert, Kottmann ist musikalischer Leiter, Carlo Schneeweis schneidert Kostüme und Sabrina Schultheis hat jetzt aus den Händen von Martin Kuchejda die Regie übernommen.

Zu den Musicals aus der Feder der MPOler gehören das gruselige Musical „Jack the Ripper“ und „Hagen von Tronje“, ein Nibelungen-Musical, das eine der aufwendigsten Produktionen des MPO darstellt. Ebenfalls aus dem MPO heraus sind viele weitere Ideen entstanden, die jetzt unter dem Namen „Kulturwerkstatt 32“ realisiert werden. Dazu gehören seit 1997 die Musicalschule, es gibt eine Kinderkunstschule und den EinfachMalSingen-Chor, in dem Menschen mit und ohne Demenz sich im Singen üben.

 

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/25632818 ©2017

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