Texte für jeden Leser vorbereiten

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Dann will ich heute noch einmal ein wenig in meine Trickkiste greifen und auspacken.

Wie mache ich Texte für jede Art Leser lesbar?

Wie finden sich Drehbuchfrischlinge zurecht?

Hier habe ich drei wichtige Tips für die lieben KollegInnen:

  1. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Texte mit Silbenmarkierung zu versehen. So können auch unerfahrene Leser sich die Wörter erarbeiten.
  2. Jede Rolle bekommt bei mir eine eigene Farbe, so weiß der Darsteller genau, wann er an der Reihe ist, ohne sich mühevoll die einzelnen Rollennamen durchzulesen.
  3. Regieanweisungen müssen zwar vorhanden sein, müssen aber im besten Fall nicht gelesen werden, weil es ja einen Regisseur gibt. Als Zeichen dafür, dass man sie überspringen kann, sind sie bei mir in einer Farbe unterlegt.

 

So einfach kann das sein.

Bei meinem Jugendkurs habe ich das nur bei zwei Stücken gemacht, danach hatten sie es „nicht mehr nötig“.

Die Leser hatten verstanden, wie Drehbücher zu handhaben sind und haben sich ihre Rollen selbst markiert und den Nichtlesern ist es meiner Erfahrung nach ehrlich gesagt wurscht, wie das Drehbuch ausssieht.

Wichtig ist, dass jeder eines bekommt, egal, ob er es lesen kann oder nicht.

Und dass es Kollegen gibt, die einem hilfreich zur Seite stehen.

 

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