Übung „Sich der eigenen Bewegungen bewusst werden“

Diese Übung kann man eigentlich nur bei sehr offenen Gruppen machen oder dann, wenn die Gruppenmitglieder sich gut kennen, denn wenn dies nicht gegeben ist, dann „schämen“ sich die Darsteller schnell und dann führt diese Übung zu keinem Ergebnis.

Eigentlich ist es ganz einfach, denn es geht darum, dass ein Darsteller etwas vormacht und ein anderer versucht, dies nachzuahmen.

Am besten gelingt dies, wenn jeweils zwei Darsteller miteinander spielen und dann einer ersetzt wird.

Dabei geht es auf der einen Seite darum, die Beobachtung der Darsteller zu schärfen, denn nur, wenn man Menschen beobachtet, hat man auf der Bühne einen Schatz an Ideen, wie man seinen Rollen Tiefe verleihen könnte.

Auf der anderen Seite hilft es dem zu ersetzenden Darsteller, denn wenn er weiß, dass er beobachtet wird und dass es gleich darum geht, dass seine Handlungen nachgeahmt werden sollen.

Dadurch werden seine Handlungen viel bedachter und genauer und „Nebenbeihandlungen“, die man sonst vielleicht machen würde (kratzen, die Haare richten etc.) bleiben aus.

Diese Übung sollte nicht nur einmal, sondern in regelmäßigen Abständen immer mal wieder durchgeführt werden, damit sich die Darsteller ihrer Bewegungen immer bewusster werden.

 

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