Gummersbach – Der inklusive Schauspielkurs der Kulturwerkstatt32 unter der Leitung von Sabrina Schultheis feierte gestern Premiere mit dem Theaterstück „Peter Pan“ auf der Studiobühne der Halle 32.

Von Ursula Hütt

 

Es war der ausdrückliche Wunsch der Darsteller des inklusiven Schauspielkurses der Kulturwerkstatt32, das Stück „Peter Pan“ nach dem erfolgreichen Drehbuch von James M. Barrie einzustudieren. Also probten die Schauspieler, von denen einige eine geistige und/oder eine körperliche Behinderung haben, das Stück unter der Regie von Sabrina Schultheis ein. Eigentlich sollte die Premiere bereits im Januar stattfinden, aber durch einige Umbesetzungen im Ensemble hatte sich das Ganze verzögert. Besonders froh war die Regisseurin, dass mit diesem Stück zum vierten Mal in Folge eine Förderung durch die Aktion Mensch erfolgte.

 

[Peter Pan möchte Wendy als neue Mutter für seine Freunde gewinnen.]

 

Die Handlung: Peter Pan ist die Hauptfigur der Geschichte von James Matthew Barrie. Er lebt mit der Fee Tinkerbell und den verlorenen Jungs im Nimmerland, einer fiktiven Insel. Doch immer wieder fliegt Peter zum Hause der Darlings, um die Geschichten zu hören, die die Mutter dort ihren Kindern erzählt. Er lernt Wendy kennen und nimmt sie kurzerhand mit, damit sie die neue Mutter der verlorenen Jungs wird. Diese neue Mutter möchte auch der böse Kapitän Hook haben, der mit seinem treuen Gehilfen Smee und seiner Piratenbande einen ständigen Kampf gegen ein tickendes Krokodil kämpft. So beginnt ein wilder Kampf zwischen den Piraten und den verlorenen Jungs, die Unterstützung von Tigerlillys Kumpanen erhalten, um die neue Mutter Wendy.

 

[Kapitän Hook ist der berühmte Gegenspieler von Peter Pan und den verlorenen Jungs.]

 

Nach jeder Szene und besonders nach der gelungenen Aufführung bedankte sich das Publikum mit begeistertem Applaus. Weitere Aufführungen finden am 5. April um 18 Uhr und am 7. April um 19 Uhr auf der kleinen Bühne der Halle 32 in Gummersbach statt. Im September nimmt der Kurs von Sabrina Schultheis am Improvisationstheater teil, einem Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bergischen Theaterfestival. Auch hier werden behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam auf der Bühne stehen.

 

Quelle: http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews%5Btt_news%5D=189123&cHash=572500e0ad

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